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Giardien - ein Hundeproblem?

"Giardien (Giardia) sind eine Gattung von mikroskopisch kleinen Dünndarm-Parasiten. Sie kommen weltweit bei einer Vielzahl von Säugetieren, aber auch bei Amphibien, Reptilien und Vögeln vor. Viele Menschen und Tiere beherbergen Giardien im Darm, ohne sich krank zu fühlen. Die infektiösen Parasiten bleiben in feuchten Böden bis zu sieben Wochen infektiös, in kühlem Wasser (4 °C) bis zu drei Monaten, wobei sie unter optimalen Bedingungen sogar mehrere Monate lebensfähig bleiben können. Infektion entstehen, wenn Giardien aus dem Stuhl (also fäkal) mit dem Mund (also oral) aufgenommen werden." Quelle: Wikipedia

Bekannte und bestätigte Fälle von Gardienbefall bei Hunden deutlich geringer als bei Katzen. Quelle Studie MSD Tiergesundheit

Freibäder sind Freigelände die Tag und Nacht für Tiere wie streunernde Katzen, Füchse und Vögel zugänglich sind. All diese Lebewesen - einschließlich der Badegäste selbst - sind potentielle Träger dieser Parasiten. 

Die Wahrscheinlichkeit den Erreger oral aufzunehmen (siehe Infektionsweg Wikipedia) ist besonders am Tag des Hundeschwimmen geringer, als während einer Badesaison mit hunderten Besuchern am Tag, die sich z.B. nicht richtig den Hintern abgewischt haben. Klingt hart, ist aber so.

Die Kloake von Enten und anderen Wasservögeln kann den Erreger bereits während der Saison jederzeit ins Wasser bringen. 

Für ausreichende Wasserqualität sorgen die Bäder. Freibadwasser ist kein Trinkwasser. Ein Hundeschwimmen zum Ende der Saison schadet also niemanden.

"Die Wasserqualität der Freibäder wird während der Saison laufend kontrolliert und muss immer einwandfrei sein – dafür hat der Betreiber zu sorgen. Wenn dem nicht so sein sollte, muss nachgebessert werden – dabei ist es irrelevant, ob die Ursache des Problems im Hundeschwimmen liegt oder nicht." 
Diana Koschorreck / Deister- und Weserzeitung

Zuletzt aktualisiert am 31.08.2016 von Thomas Hinze.

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